THAIBOXEN ODER MUAY-THAI


Das Thaiboxen oder Muay Thai (in thailändisch: Boxen/Kampfkunst der Thailänder) ist eine Kampfkunst die von den thailändischen Soldaten im XVI Jahrhundert entwickelt wurde. Im Westen bekannt als Boxen mit Fuss- und Faust- Einsatz.
Heutzutage wird Thaiboxen auf der ganzen Welt praktiziert. Auf allen Niveaus von Menschen jeden Alters. Die Kampfkunst stammen von den ältertümlichen Praktiken des sogenannten Muay Boran (Traditionelles Muay Thai nach alten Regeln) und dem Krabi Krabong (Muay Thai kombiniert mit dem Schwertkampf). Muay Thai trainiert eine gute Kondition, Beweglichkeit, Reflexe, Kraft- Ausdauer und Willenskraft sowie Mut und Respekt.

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Thaiboxen gilt in Thailand als Nationalsport. Die vielen Clubs (die auch Camps genannt werden) sind auf das ganze Land verstreut und bilden junge Buben bereits ab 7 Jahren aus. Die Kämpfe werden regelmässig an Samstagen und Sonntagen in auf den thailändischen Sendern übertragen. Die bekanntesten Stadien in Bangkok sind das Lumpinee und das Rajademnoen. Diese beiden Stadien sind weltweit bekannt und gelten als Referenz des Muay Thai. Das Lumpinee ist an der Rama IV Road gelegen nahe des Lumpinee Parks. Das Rajadamnoen steht an der Rajadamnoen Nok Road, gegenüber des Hauptquartiers der thailändischen königlichen Armee.
Im professionellen Rahmen dauert ein Kampf 5 Runden von jeweils 3 Minuten. Zu Anfang jedes Kampfes findet ein ritueller Tanz statt. Der Ram Muay, während dessen der Nak Muay (den Boxer) den Mongkon (Kopfbedeckung aus Stoff, die den Respekt des Trainers zeigt und die mentale Konzentration steigern soll) trägt, ist von verschiedenen Bewegungen geprägt. Jede Schule hat diesbezüglich Ihre Eigenheiten. Ein kleines Orchester bestehend aus Tambour, Zymbal und der Nasillard- Flöte begleitet den Tanz und den Kampf.
Im Kampf sind folgende Schläge erlaubt: Faust, Elbogen, Knie, Fuss und gewisse Wurf und Ringtechniken die weitere Knietechniken erlauben. Sind die beiden Kämpfer im sogenannten "Clinching" kann also ebenfalls geschlagen und geworfen werden. Geht ein Kämpfer zu Boden, wird der Kampf unterbrochen. Bei Sidekicks wird in der Regel mit dem Schienbein getroffen. Dies sind die eigentlichen standart Kicks des Thaiboxers

Score :

Die Punkte werden nach den folgenden Kriterien verteilt:

Technik, Präzision, Kraft, Effizienz des Treffers (Faust, Fuss, Ellbogen, Knie), Abwehrverhalten, Kampfverhalten und Angriff.

Das Urteil des Ringrichters:

Gleichstand: 10 Punkte pro Kämpfer
Kleiner Vorteil: 10 zu 9 Punkte
Klarer Vorteil: 10 zu 8 Punkte
Beträchtlicher Vorteil: 10 zu 7 Punkte

Bestrafung: Der Schiedsrichter ist berechtigt jeweils einen Punkt für eine unerlaubte Aktion (Foul) oder für eine kleinen, wiederholten Regelbruch abzuziehen.

Erhalten beide Boxer gleichviel Punkte, wird der Sieg dem stärker angreifenden Kämpfer zugesprochen

Der Sieg wird nach folgenden Kriterien definiert:

Nach Punkten: Ist der Kampf vorbei, ist derjenige mit den meisten Punkten Sieger
Nach K.O.: der Gegner geht nach einem Schlag zu Boden und ist vor dem Countdown von 10 Sek. nicht mehr kampffähig
Nach technischem K.O.: Der Schiedsrichter stoppt den Kampf weil ein Kämpfer:
- nicht in der Lage ist weiter zu kämpfen (Schwindel, nahe am K.O aber nicht am Boden)
- nach dem Rundengong nicht mehr antritt
- vom Ringarzt nicht mehr zugelassen wird (Verletzung oder zugrosse Gefährdung)

Oder nach Disqualifikation, wegen einer groben Unsportlichkeit

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